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Die junge Mutter von Cheneb Kedal kam mit ihrer eigenen Mutter zur Sprechstunde, denn sie ist selbst noch fast ein Kind. Ihr erstes Kind wurde mit zwei Füßchen geboren, die fast rechtwinklig nach innen zeigen.

Ich schaue mir Cheneb´s Füße an. Sie haben fast alle Komponenten eines klassischen Klumpfußes. Dann lege ich gemeinsam mit Tewelde Issak die ersten beiden Gipse an. Tewlde kommt aus Eritrea, aht allerdings über 20 jahre als Gipspfleger in Stuttgart gearbeitet, bevor er Ende letzten Jahres in sein Heimatland zurückgekehrt ist. Engagiert und kompetent leitet er in meiner Abwesenheit das Klumpfußprojekt in Asmara.

Cheneb´s Mutter ist noch etwas skeptisch und guckt ängstlich auf die beiden komplett eingegipsten Beinchen ihres Baby´s.

Nach dem zweiten Gips übergab ich Cheneb Kedal´s Füßchen, sowie die anderen 22 gegipsten Klumpfüße zur weiteren Behandlung in Teweldes Hände...

...und ich konnte sehen wie fleißig er in meiner Abwesenheit war als ich Anfang Juli zum zweiten Mal nach Eritrea aufbrach.

Auch Baby Cheneb kam mit seiner Mutter wieder in die Sprechstunde. Ihre Füße waren jetzt fast vollständig korrigiert, so dass wir bei ihr, sowie bei sieben anderen Kindern die geplante Achillssehnendurchtrennung durchführen konnnten.

Dr. Katja von dem Busche | www.ponte-hilft.de